1. Behandlung

Ich bekam eine Schutzbrille, Laser wurde eingestellt und es ging los. Vorsichtig wurde das Tattoo mit dem Laser nachgefahren. Die getroffenen Stellen wurden sofort weiß und haben sich leicht angehoben. Ich empfand das ganze um einiges schmerzhafter als das Stechen selbst.
Aber das ist bei jeder Person unterschiedlich, was ich aus mehreren Gesprächen mit anderen Patienten erfuhr.

Während der zweite und dritte Absatz noch bevorstand, wurde das Gelaserte währenddessen schon mit Kühlpads auf eine wieder angenehme Temperatur gekühlt.

Der ganze Spaß dauerte keine 5 Minuten und ich hatte meine erste Behandlung hinter mir …

Jetzt hieß es erstmal kühlen, kühlen und nochmals kühlen. Ich saß ca. 30 Minuten in einem bequemen Sessel und drückte das Kühlpad auf meinen Arm. Während dieser Zeit kam die Ärztin öfter vorbei und schaute sich das Tattoo an. Als die Kühlung nachließ, wurde mir sofort ein neues Kühlpad gebracht.

Als ich das OK von der Ärztin bekam wurde noch eine dicke Schicht „Diprogenta“ auf meinen Arm aufgetragen und anschließend gut abgeklebt.

Danach habe ich mit der Frau Dr. noch über das weitere Vorgehen gesprochen. Am besten jeden Tag den Verband, bzw. die Klebefolie wechseln und ca. vier Tage lang mit „Diprogenta“ eincremen. Nach den vier Tagen sollte ich auf „Cicalfate Repair Creme“ (nicht die Lotion) umsteigen und immer schön verbinden.

Endlich durfte ich dann wieder mit dem überfüllten Zug, was im Nachhinein das kleinste Problem war, nach Kempten fahren. 15 Minuten nachdem ich Nürnberg verlassen habe, las ich über den Newsticker , dass es kurz nach Günzach eine Schießerei im Zug gab. Bis Buchloe bin ich dann noch gekommen und musste da ziemlich lange warten. Als es dann endlich weiter ging, bin ich nur bis Günzach gekommen und musste den Zug da verlassen. Die Polizei war noch im Einsatz und die Strecke nach Kempten gesperrt.
Bevor ich jetzt in den noch volleren Bus stieg, habe ich kurzerhand einen Bekannten angerufen, der mich dann abholte und zu meinem Auto brachte. Endlich war der Tag zu Ende!

Da ich zur Kontrolle nicht immer nach Nürnberg fahren kann, haben wir uns darauf geeinigt, die ersten vier Tage je ein Bild per Mail oder MMS zu schicken. Das hat mir alles viel einfacher gemacht.

 

Vor der Behandlung: Nach der ersten Behandlung:
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↳ Hier gehts zur zweiten Behandlung!

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